BOLECHOW
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und Landestreu. Sniatyn die Bezirksstadt lag im äußersten Osten Galiziens nahe der Grenze zur Bukowina. Augustdorf wurde nach dem deutschgesinnten Bürgermeister von Sniatyn benannt. Feuerbrünste zerstörten mehrmals das Dorf. Auch Abwanderungen erlebte das Dorf. Gleich im Gründungsjahr wurde eine deutsch ev. Privatschule erbaut und 1868 in Ziegelbauweise erneuert. Dies geschah mit Hilfe des Gustav-Adolf-Vereines. 1909 zählte Augustdorf 63 Familien. 30 hatten mittlere und 20 kleinere Wirtschaften. 13 Familien ernährte das Handwerk. Insgesamt hatte das Dorf 750 Joch Land. Einwohner gab es 1909 400 davon 323 ev. und 37 kath.; 20 ruthenisch, 15 polnische und 5 jüdische. Im Januar 1910 wurde eine Raiffeisenkasse mit 23 Mitgliedern gegründet deren Obmann Johann Hubich war
Deutsches Volksblatt für Galizien 30. Juli 1909; 11. Febr.1910 Zeitweiser der Galiziendeutschen 1996 Seite 118 Datensammlung Fabian - http://query.staatsarchiv.bs.ch/query/detail.aspx?ID=431954 - http://www. galiziengermandescendants.org/copperm/displayimage.php?album=28&pos=3
 Quellen dafür aus:
In Augustdorf lebte von Königsau viele Jahre die katholische Familie Herbst mind. 1844-1855 und die Familie Spring 1845-1856. In die Familie Knipfelberg heiratete ein Mädchen aus der Familie Stettner ein.
Wurde 1836 auf den städtischen Feldern von Sniatyn gegründet, vorwiegend von Familien aus
 Josefsberg
Im Ortsfamilienbuch Augustdorf - nach Unterlagen der Genealogischen Forschungsstelle der Galiziendeutschen wurden bis Jan. 2010 auf 307 Seiten 611 Familien erfasst für den Zeitraum 1838-1871. Wer kann weitere Daten und Dokumente beisteuern ?
Kirche und Dorfstraße von Augustdorf etwa 1905
NACHBARORTE AUGUSTDORF